Wer weiß das schon?

Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung trat bereits am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft. Dieses völkerrechtlich verbindliche Übereinkommen mit den Vereinten Nationen ist geltendes innerstaatliches Recht.

Aber es ist unbekannt.

Wir wollen nicht akzeptieren, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass es dieses Übereinkommen gibt und was man sich darunter vorstellen kann.

Unsere Ausstellung soll dies ändern.

Wir wollen, dass gerade Menschen, die im Alltag nicht mit dem Thema „Menschen mit Behinderung“ konfrontiert sind, sich über deren Rechte informieren können. Dies funktioniert am besten, indem man selber auf Barrieren eingeht, sie erlebt, sie behebt. Die Besucher von „Licht ins Dunkel“ sollen sich über das Thema Gedanken machen, sollen sich damit auseinandersetzen.

Raumkonzept

Im Ausstellungsraum steht zentral eine viereckige Leuchtsäule. Von ihr gehen vier Doppelwände ab. Jede Doppelwand hat einen kleinen Spalt, der zur Lichtsäule führt. Alle vier Wände bilden vier Kojen, die unsere vier thematischen Schwerpunkte darstellen. Von der Vogelperspektive betrachtet, bilden die Wände Strahlen von der Säule ausgehend. Auf der Säule wird ein Auszug aus dem jeweiligen Gesetzestext des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung abgebildet. Damit soll das Leitmotiv „Licht ins Dunkel“ verdeutlicht werden. 

Die UN Konvention erklärt bei „Aktion Mensch“

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Zwei Mädchen lachen entspannt in die Kamera